Sei es an der Supermarktkasse, das Meeting mit dem Chef oder der Clinch mit den Nachbarn – Gelassen zu bleiben ist in unserem quirligen Alltag nicht immer so einfach. Wie schaffen es einige nur sich trotzdem nicht aus der Ruhe bringen zu lassen?
Wer sich gerade so richtig schön hineinsteigert, ist zu besonnenem Handeln meist nicht mehr fähig. Viele von uns entwickeln einen Tunnelblick. Hast du dann die Kraft, innerlich einen Schritt zurückzutreten, besteht eher eine Chance andere Lösungswege zu sehen.

Meistere deinen Alltag leichter und lasse Stress einfach an dir abprallen. Diese zehn Tipps helfen dir wieder Deine innere Ruhe und Gelassenheit zu finden.
TIPPS FÜR WENIGER STRESS UND MEHR RUHE
Digital Detox – Smartphone-freie Zeit
Widersetze dich dem Drang überall und zu jederzeit erreichbar zu sein. du musst bei jeder Nachricht nicht sofort antworten. Geh einfach mal wieder ohne Smartphone ins Restaurant oder in den Supermarkt. Kaum zu glauben, aber die Welt dreht sich auch ohne Dich weiter.
Verständigt euch zu Hause zudem auf Smartphone-freie Räume, wie Schlafzimmer und am Esstisch. Wie nervig ist es, wenn Tischnachbarn vertieft auf ihren Bildschirm starren oder du selbst nicht einschlafen kannst, weil YouTube endlos neue Videos vorschlägt.
Den Körper entgiften
Wenn es deine Gesundheit erlaubt, entdecke das Fasten für dich. Für eine bestimmte Zeit verzichtest du dabei teilweise oder vollständig auf bestimmte Speisen. Sei aber vorsichtig und faste nicht allein. Es gibt viele Angebote auch in Kombination mit Sport.
„Sich selbst zu lieben ist der Beginn einer lebenslangen Romanze.“ Oscar Wilde
Für den Anfang reichen meist schon simple Änderungen Ihrer Gewohnheiten. Wie viel Kaffee trinkst du pro Tag? Vielleicht wäre ein Smoothie eine Alternative. Es gibt viele leckere Rezepte. Zutaten, wie Zitrusfrüchte, Ingwer oder Chicorée, helfen beim Entgiften.
Bye Bye Perfektionismus
Perfektionismus ist ein Gelassenheitskiller. Je höher dein Anspruch ist, desto mehr ärgerst du dich, wenn etwas nicht klappt. Verabschiede dich sich von deinem Perfektionismus. In vielen Fällen reichen achtzig oder neunzig Prozent bereits aus.
Stellen dich deinen Ängsten
Verlasse regelmäßig deine Komfortzone. Seien es unbeliebte Telefonate, selbst zu präsentieren oder rückwärts einparken – so weißt du immer besser, was du dir zutrauen kannst. Last but not least: Das coole Gefühl etwas bezwungen zu haben, kann dir keiner nehmen.
Abreagieren durch Sport
Sport löst Ihre innere Anspannung auf eine gesunde Art. Du fühlst dich wohler und wirst gelassener. Es muss gar nicht gleich das Fitnessclub-Abo sein. Spaziergänge an der frischen Luft wirken bereits Wunder. So bekommst du den Kopf frei und sammelst neue Eindrücke.
Lasse es mit dem Multitasking
Was hält uns die Mär vom Multitasking doch auf Trab. Neben dem Checken der Mails, surfen wir oder besprechen uns mit Kollegen. Niemand kann Multitasking. Dieses Hin- und Herschalten zwischen Aufgaben strengt unheimlich an und kostet viel Energie. Das Resultat sind oft unnötige Fehler und noch mehr Stress. Letztendlich benötigen wir mehr Zeit, als wenn wir die Aufgaben nacheinander erledigt hätten. Plane deinen Tag so, dass du auch genug Pausen bekommst. Dazu zählt auch ein erholsamer Schlaf.

Entspannen lernen
Durchschlafen ist leichter gesagt als getan. Viele haben es verlernt den Kopf abzuschalten. Mache dich mit Entspannungstechniken – wie Meditation, Yoga oder Autogenem Training – vertraut. (Yoga allein ist natürlich noch viel mehr.) Ebenso helfen Achtsamkeitsübungen verkorkste Situationen bewusster wahrzunehmen. Horchen und fühle mehr in dich hinein. Beantworte dir dabei ganz einfache Fragen: Was mache ich gerade? Wie mache ich es? Und wie fühle ich mich dabei? Die neu gewonnene Einstellung hilft dir dabei souveräner zu reagieren.
Du entscheidest
Fakt ist: Wir haben oft wenig Einfluss darauf, in welche Situationen wir geraten und wie andere Menschen sich verhalten. Aber wir können entscheiden, wie wir reagieren. Allein mit der Einstellung “Nein, das regt mich jetzt nicht auf.” machst du den ersten Schritt, dieses Mal gelassener zu bleiben.
Mit Freunden und Familie reden
Wenn du dazu neigst ein selbstkritischer Mensch zu sein, achte darauf auf, dass du dich nicht in negativen Gedankenmustern verstrickst. Wer zu viel allein über seine Sorgen nachdenkt, bläht sie größer auf, als sie es eigentlich sind. Rede mit Freunden und Familie. Das entspannt und mehrere Köpfe kommen auf mehr Ideen.
Diesen Text war eine Testaufgabe für eine Bewerbung. Bilder via unsplash:
- „Kleiner Baum auf einem Felsen“ von Faye Cornish
- – „Teetasse im Bett“ von Carli Jeen
- „Frau, die Yoga macht“ von Jared Rice
