Buchrezension: Fermats letzter Satz

Simon Singh | Fermats letzter Satz

Entdeckt habe ich „Fermats letzten Satz“ während meines Studiums auf einem meiner Streifzüge durch die Thalia-Buchhandlung in Rostock. Da ich mit Mathe nicht so wirklich etwas am Hut hatte, aber von der Geschichte dieses Beweises fasziniert war, nahm ich es mit. Vermutlich wollte ich mit dem Buch auch einfach ein bisschen klug aussehen. Gelesen habe ich es dann doch und es hat mir damals sehr gefallen. Würden Lehrer dieses Buch oder die Geschichte um diesen Beweis im Matheunterricht vorstellen – mich hätte man damit mehr gefangen. Vor zwei Jahren stellte mir mein Mann sehr glücklich dieses Buch vor.

Simon Singh ist ein britischer Wissenschaftsjournalist und Autor. Er studierte Physik in London am Imperial College. Seinen Doktorgrad erwarb er am CERN in Teilchenphysik. Von 1990 bis 1997 produzierte er bei der BBC seine Dokumentation „Fermats Last Theorem“. Für diese gewann er auch den British Academy Award für Film- und Fernsehkunst. Unter diesem Titel erschien schließlich auch 1997 das Buch. Es war das erste Buch über Mathematik, welches in Großbritannien ein Bestseller wurde.  

Im Jahr 1999 erschien „The Code Book“, eine Geschichte der Kryptographie. Und im Jahr 2004 veröffentlichte Singh sein Buch „Big Bang“, in dem er die Theorie, dass das Universum durch einen Urknall entstanden ist, vorstellt. Für dieses Buch wurde er 2006 mit dem „Science Writing Award“ des American Institute of Physics ausgezeichnet.

Singhs erstes Buch hat mir so gefallen, dass ich mir danach gleich Singhs zweites Buch über Kryptographie „Geheime Botschaften“ geholt habe.